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Die PSG wurde
1947 in München als Verband katholischern Pfadfinderinnen gegründet.
Katholische Pfadfinderinnen
gibt es seit 1931 in
Deutschland. Der Bund dieser Pfadfinderinnen, die unsere Vorgängerinnen
waren, wurden 1935 von der nationalsozialistischen Regierung verboten. |
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Die
PfadfinderInnenbewegung insgesamt wurzelt in der englischen Bewegung der
(Boy-) Scouts, die Lord Baden-Powell Anfang des 20. Jahrhunderts zunächst
nur Jungen später auch für Mädchen ins Leben rief. |
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Die
Pfadfinderinnenschaft St. Georg ist heute bundesweit mit 20.000 Mitglieder
vertreten und ist Teil der weltweiten Pfadfinderinnenbewegung. |
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Wir
leben nach dem Moto "Allzeit bereit". Das bedeutet heute ein
geschärftes Bewußtsein, die Ausbildung der Fähigkeiten jeder Einzelnen
und die Übernahme von Verantwortung. Die PSG ergreift Partei dafür, daß
Mädchen und Frauen in der Gesellschaft selbständig werden und
selbstbewußt handeln. |
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Wir
sind Mädchen und Frauen
Wir
stehen seit 1947 in der Tradition der Mädchen- und Frauenarbeit. Wir
verstehen darunter eine bedürfnisorientierte und an Mädchen und Frauen
ausgerichtete Arbeit von und mit Mädchen und Frauen ("Look at the
girl!"). Die Mädchen und Frauen vertehten ihre Interressen selbst.
Die PSG ergreift Partei für Mädchen und Frauen in der Gesellschaft.
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Pfadfinderin
sein
"Allzeit bereit"
sein heißt für uns, mit geschärftem Bewußtsein durch die Welt zu
gehen, den Fähigkeiten jeder Einzelnen Raum zu gehen und verantwortlich
mit uns und anderen umzugehen.
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Der
Verband und die Gruppen sind offen für alle Mädchen und Frauen, die bei
uns mitmachen wollen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer Religion.
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Wir
sind eingebunden in die weltweite Bewegung der Pfadfinderinnen (World
Association of Girl Guides an Gils Scouts), die überall auf der Welt nach
den gleichen Grundregeln lebt und für und mit Mädchen und Frauen
arbeitet.
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Wir
haben in der Gesellschaft , in der wir leben und möchten sie verändern
und verbessern: bei uns können Mädchen und Frauen ihre eigenen
Fähigkeiten erkennen und ausbilden, ungeachtet der gesellschaftlich
bestimmten Rollenfestschreibungen.
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Wir
begreifen uns als Lernende, die auf dem Weg sind, die gemeinsam suchen und
finden. Wir fördern die
Einzelne, aber immer im Zusammenleben innerhalb der Gruppen.
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Wir
arbeiten mit der Projektmethode, d.h. Mädchen werden keine konsumierbare
Angeboten vorgesetzt, sondern sie entscheiden und planen mit der Anleitung
der Gruppenleiterin selbst. Für uns ist dies alles eine
Lebenseinstellung. Wir entscheiden uns bewusst für den Verband und die
Gruppe, in der wir sind und machen dies durch ein gegenseitiges
Versprechen auch öffentlich.
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Sechs Elemente
bestimmen unser pädagogisches Grundkonzept
Sie sind für uns
gleichzeitig Weg und Ziel:
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